Musik & Märchenarbeit

Musik & Märchenarbeit für ältere Menschen

Musik und Märchen bieten als Medium und Kulturgut vielfältige Möglichkeiten des Zugangs zu den Lebenswelten älterer und an Demenz erkrankter Menschen. Als Träger von Emotionen und Erinnerungen werden Musik und Märchen in meinem  kreativtherapeutischen und musikgeragogischen Ansatz so verknüpft, dass sie sich in ihren Wirkungsweisen ergänzen. Dabei möchte ich die individuelle Erlebensfähigkeit auf sinnlicher und emotionaler, auf biografischer und werteorientierter Ebene aktivieren, d.h.

  • lebensnahe Erfahrungsräume anbieten
  • Sinneswahrnehmungen anregen
  • Identität und Selbstwirksamkeit fördern
  • Möglichkeiten zur sozialen und kulturellen Teilhabe schaffen
  • Lebensgefühl und Lebensfreude vermitteln

Jeder Mensch sammelt im Laufe des Lebens emotional bedeutsame Erfahrungen mit Musik, die selbst im Spätstadium einer Demenzerkrankung wirksam und abrufbar bleiben. So ermöglicht Musik auch einen Kontakt zu Menschen, die über verbale Kommunikationswege nicht mehr erreichbar sind. Positive Auswirkungen von Musik auf die körperliche und psychische Gesundheit wurden dabei wissenschaftlich nachgewiesen.

Märchen erzählen von Erfahrungen des Menschseins. In einer erlebnisaktivierenden Wirkung können sie biografisch bedeutsame Erlebnisse widerspiegeln: „Das kenne ich auch!“. Hochaltrige und demenzkranke Menschen leben häufig wieder in einer bildhaften Welt und können die Bildersprache von Märchen gut verstehen. Selbst wenn der genaue Wortlaut nicht mehr verständlich ist, werden sie über die klangliche Ebene des Sprechens erreicht.

In der konzeptionellen Verknüpfung von Musik und Märchenarbeit stehen das märchenhafte und musikalische Erleben in einer Wechselwirkung. So entspricht die Musikauswahl in Inhalt und Stimmung den im Märchen enthaltenen Themen aus Leben, Alltag und Jahreskreis. Musikalische Elemente wie gemeinsames Singen mit und ohne Begleitung von Ukulele und Cajon, das Musizieren mit Rhythmusinstrumenten, einfache Körperpercussion sowie eine elementare Bewegungsstimulation zu Musik werden in enger Beziehung zur Märchenarbeit eingesetzt.

Durch verschiedene Requisiten wird das Märchengeschehen greifbar. Die Gegenstände bieten Möglichkeiten zum Sehen und Hören, zum Fühlen, Riechen und Schmecken. Sie animieren zum Erinnern und Erzählen und ein biografisches Arbeiten kann sich identitätsfördernd entfalten. So werden über die sinnliche Verständigungsebene grundlegende alltägliche und emotionale Erfahrungen unmittelbar erlebbar. Dabei erhalten Teilnehmende die Möglichkeit, sich kompetent zu spüren und ein defizitäres Erleben in den Hintergrund treten zu lassen.

Als Musikgeragogin und Kreativtherapeutin

  • komme ich mit meinem Angebot in Ihre Einrichtung
  • arbeite ich i.d.R. mit Gruppen von 10 bis 12 Personen
  • gestalte ich mein Angebot auch für Kleingruppen oder in der Einzelbetreuung
  • können meine Stunden regelmäßig oder auch punktuell stattfinden
  • habe ich je nach Personenkreis eine Dauer von ca. 45 bis 60 Minuten vorgesehen
  • vereinbare ich mit Ihnen gerne eine Probestunde zum Kennenlernen

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Kontaktieren Sie mich gerne für eine persönliche Beratung.

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